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Die Normandie und die daran angrenzende Bretagne im Norden Frankreichs haben kulinarisch einiges zu bieten. Neben Hummer und Austern hat vor allem der Anbau von Obst und Gemüse, sowie der von Äpfeln im Speziellen, eine besondere Bedeutung für die Region. Letzterer findet seine Vollendung in edlen Getränken wie dem Cidre und dem Calvados. Aber auch die bewegte Geschichte der Bretagne und der Normandie, machen diese Region zu einem interessanten Reiseziel.

Nachdem uns unser Sommerurlaub 2016 über den Ärmelkanal nach England und von dort nach Schottland führte, wollten Susann und ich 2017 die andere Seite des Kanals bereisen. Neben der Steilküste von Étretat und der mahlerischen Altstadt von Honfleur, standen in der Normandie, die Herstellung des Calvados, die Mahnmale der alliierten Invasion zum Ende des 2. Weltkrieges und der Mont-Saint-Michel auf dem Programm. Besonders gefesselt hat uns der Mont-Saint-Michel. Ein Wallfahrtsort mit einer weithin sichtbaren, imposanten Erscheinung. Auf einem der Marschküste Frankreichs vorgelarten Felsen, wurde über viele Jahrhunderte hinweg die gleichnamigen Abtei erbaut. Heute umfasst die Abtei mehrere Stockwerke und Kirchen. Zu ihren Füßen liegt eine kleine mittelalterliche Stadt mit engen Gassen. Sie ist umgeben von einer mächtigen Wehrmauer, die über viele Jahrhunderte hinweg, den unzähligen Angriffen von Piraten und Engländern Stand gehalten hat.

Dieser Felsen vor der Küste der Normandie hatte es uns besonders angetan. Er hat uns so sehr beeindruckt, dass wir ganze drei Tage dort verbrachten. Diese nutzte ich, um die Insel aus den unterschiedlichsten Position zu den verschiedensten Tageszeiten abzulichten.

Weitere Stationen unserer Reise waren dann die Küste und die Städte der Bretagne. Fougères, Saint Malo, Pontrieux, der Küstenort Plougrescant, die Rosa Granitküste bei Perros-Guirec, das Städtchen Roscoff, sowie die vorgelagerte Íle de Baz und weitere lokale Sehenswürdigkeiten rund um Plougasnou und Morlaix füllten unser Programm. Neben der Rundreise haben wir eine Woche in einem Ferienhaus in Plougasnou gewohnt. Das Cachette de la Sandrine ist ein geschmackvoll renoviert und modern eingerichtetes kleines Häuschen im regionstypischen Baustil. Ob seines Standortes, der vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, der Nähe zu einem Kies-Badestrand, der bretonischen Steilküste und nicht zuletzt auch wegen der guten Ausstattung des Hauses, kann dieses Anwesen uneingeschränkt weiterempfohlen werden.

Wer Interesse an ausgewählten Fotos dieser Reise hat, findet diese in der Galerie Normandie und Bretagne.

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